Ingenieurbüro Peter Rauch
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Haus sanieren kosten abschätzen und Altbau sanieren

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Literatur Baupreise

Sie haben eine Sanierung des eigenen Hauses oder der Wohnung geplant. Wichtig für die Entscheidung ist die Abschätzung der Kosten für die Sanierung. Die Kosten setzen sich aus den Leistungen der Handwerker und die Materialkosten zusammen. Entscheidend für die Kosten sind auch die Varianten, die man auswählt. Daher muss man genau wissen, was man machen möchte. Daher sollte man sich auch vor jeder Sanierung etwas Zeit nehmen und die vielen Möglichkeiten prüfen.
Handwerkerkosten kann man sparen, wenn man die Handwerker in einer Flaute beauftragt. Das sind in der Regel die Wintermonate, wo die Firmen nicht so viele Aufträge haben. Ebenso kann man die Leistung als Lückenfüller anbieten. Das ist allerdings nur möglich, wenn bei der geplanten Sanierung kein Termin dahinter steht. Handwerker haben oft zwischen den Aufträgen einige Tage keine volle Auslastung für Ihre Mitarbeiter. Bei klugen Firmen lassen sich entsprechende Rabatte aushandeln. Aber hier muss man mit den Terminen flexibel sein und es kann zu Verzögerungen kommen. Es gibt aber Arbeiten, wo es nicht so darauf ankommt. Man kann aber die Leistungen selbst durchführen. Dann spart man etwa 60 bis 70 % der Kosten. Der Nachteil ist, man ist etwas langsamer und bei größeren Sanierungsmaßnahmen sieht man kein Ende. Günstig ist auch, wenn man ein Teil der Leistungen selbst macht und so die Ausführungszeit und die Kosten reduziert.
Qualität kostet! Die billigste Firme braucht nicht unbedingt ihre Qualitätsansprüche erfüllen. Die Sanierung der Sanierung kostet dann das Mehrfache. Das ist eine falsche Sparmaßnahme! Hierbei darf man sich aber nicht überschätzen, sondern wirklich nur die Arbeiten ausführen, die man auch richtig kann. Diese Arbeiten sollte man vorher mit den Handwerkerfirmen abstimmen. Das hat auch etwas mit der Gewährleistung zu tun.
Ein weiterer Kostenpunkt sind die Materialkosten. Handwerkerfirmen erhalten in der Regel bei Ihrem Baustoffhändler Rabatte, die ein Bauherr kaum erhält. Hier besteht auch die Möglichkeit, den neuen Trend in Nordamerika und in Europa zu nutzen. Es entstehen spezielle Internetauktionsseiten für Restbestandartikel aus Lagerbeständen. Wie weit hier die erforderlichen Baustoffe angeboten werden, ist mir nicht bekannt. Es gibt genügend Seiten Restposten-Baumaterial oder Sonderposten. Über Foren und Blogs kann man auch Erfahrungen austauschen. Der Grundgedanke der Baumärkte war ja Restpostenbestände oder Auslaufprodukte anzubieten. Zwischenzeitlich hat sich auch hier einiges geändert, sodass viele Markenprodukte verkauft werden. Lassen Sie sich nicht von den Rabattangeboten am Wochenende täuschen. Niemand verschenkt etwas. Ein Rabatt wird vorher draufgerechnet.

Mit dieser Online-Berechnung können Sie ganz einfach überschläglich die Modernisierungskosten und Sanierungskosten für Ihre Wohnung oder Ihr Haus berechnen. Die Leistungsfelder sind nach einzelnen Gewerken sortiert. Die angegebenen Preise für die einzelnen Ausführungsarbeiten beinhalten die Materialkosten, alle Nebenkosten und die gesetzliche Mehrwertsteuer. Bitte beachten Sie, dass sich die Preise je nach Gewerk stark unterscheiden können. Die Preise ändern sich je nach Angebot und Nachfrage und sind in jeder Region anders. Ebenso liegt auch ein Unterschied vor, wenn nur 1 qm Wandfläche mit Durchbrüchen oder 50 qm erstellt werden. Diese Einzelpositionen können in dieser einfachen Berechnung nicht berücksichtigt werden. Für die exakte Berechnung ist die angegebene Literatur bzw. entsprechende Software zu verwenden.



In diesem Tool können Sie daher selbst die vorgegebenen Preise durch die örtlichen Marktpreis austauschen. Sie geben in das Feld einfach den neuen Preis ein. Nach der Eintragung der Preise und der entsprechenden Mengen können Sie das Formular auch ausdrucken. Es hilft Ihnen bei der Kostenschätzung geplanter Baumaßnahmen, beim Vergleich von Angeboten der Handwerkerfirmen. Ebenso können Sie aber auch den Handwerker etwas genauer sagen, welche Leistungen Sie von ihm wünschen.
Bitte beachten Sie aber auch, dass diese einfache Kalkulation kein Ersatz für die Kostenermittlung nach DIN 276 (12/2008) ist. Ebenso unterliegt der Markt einer ständigen Preisentwicklung.

Empfohlene Literatur: Schmitz/Krings/Dahlhaus/Meisel; Baukosten, Instandsetzung, Sanierung, Modernisierung, Umnutzung, Verlag für Wissenschaft und Verwaltung Hubert Wingen Essen
BKI Fachbuch "Handbuch Kostenplanung" Beschreibung minutiös der einzelnen Verfahrensschritte bei den verschiedenen Kostenermittlungsarten.
BKI Fachbuch "Bildkommentar DIN 276" Beschreibung der Kostendefinitionen, deren Struktur und die Abgrenzung der Kostengruppen.
Einzelpreise können unter www.baupreislexikon.de abgefragt werden.

Baupreisindex
2013 (IV.Q.)13,59 Euro (1913) 12,725 Euro (1914)
2012 (I.Q.) 13,410 Euro (1913) 12,557 Euro (1914)
2011 (I.Q.) 13,038 Euro (1913) 12,209 Euro (1914)
2010 (I.Q.) 12,712 Euro (1913) 11,903 Euro (1914)
2009 (I.Q.) 12,690 Euro (1913) 11,882 Euro (1914)
2008 (I.Q.) 12,442 Euro (1913) 11,651 Euro (1914)
2007 Feb. 12,209 Euro (1913) 11,432 Euro (1914)
2006 Feb. 11,338 Euro (1913) 10,617 Euro (1914)
2002 Feb. 10,996 Euro (1913) 10,297 Euro (1914)

Preisindex für den Neubau Mai 2014 stieg gegenüber Mai 2013 um 1,7 %.
Rohbau und Ausbau um 1,4 Prozent
Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten um 3,2 Prozent
Zimmer- und Holzbauarbeiten sowie Klempnerarbeiten um 2,4 Prozent
Heizungen und zentralen Wassererwärmungsanlagen um 2,7 Prozent
Stahlbauarbeiten um 2,5 Prozent
Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden um 2,2 Prozent
Straßenbau um 1,2 Prozent
(Statistische Bundesamt)

Für größere Sanierungsmaßnahmen ist oft auch ein Kredit für Renovierungen erforderlich. Mit dem kleinen Tool können Sie online Ihre mögliche finanziellen Belastung berechnen. Ist eine Fremdfinanzierung erforderlich, so sollten einige Punkte beachtet werden, die in dem Artikel Kreditangebot zusammengefasste sind.

Mit der verschärften EnEV 2014, der EnEG, der EEWärmeG, der BImSchV und der Heizkostenverordnung werden immer größere Sparmaßnahmen vom Hauseigentümer gefordert. Nicht immer ist eine größere Saniermaßnahme wirtschaftlich sinnvoll, da sich die Investition erst nach über 20 Jahren rechnen. Oft reichen bereits kleinere Maßnahmen, welche einen hohen Wirkungsgrad haben und im Verhältnis wenig kosten, z. B. die Dämmung der oberen Geschossdecke.

Gerade bei größeren Bauausführungen kann es zu Nachträgen kommen. Hier soll auf einen interessanten Artikel von Dashoefer.de verwiesen werden. Gerichte halten Baupreise in Deutschland für sittenwidrig.


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